Ultraschall

Sonographie, auch Ultraschalldiagnostik oder Echographie genannt, ist weit verbreitet und somit oft heute Methode der ersten Wahl. Das Verfahren hat sich ursprünglich aus der Sonartechnik zur Ortung von Schiffen entwickelt und basiert auf der Anwendung von hochfrequenten, mechanischen Schwingungen. Die strahlungsfreien, völlig ungefährlichen und schmerzfreien Ultraschallwellen werden von verschiedenem Gewebe unterschiedlich stark reflektiert – es entsteht also ein Echo, das anschließend am Schallkopf aufgezeichnet wird. Dieses Echo wird in ein Bild, das sogenannte Sonogramm, umgewandelt. Auf diese Weise können wir viele Körperregionen einsehen. Somit eignet sich das Verfahren zur Erstabklärung der Beschwerden bzw. zum  ersten Ausschluss krankhafter Organveränderungen. Nicht selten müssen allerdings sonographisch erhobene Befunde mittels Folgeuntersuchungen weiter abgeklärt werden. 

Die Sonographie ist ein wichtigtes Verfahren bei der Differentialdiagnose eines akuten Abdomens, bei Gallensteinen oder auch der Beurteilung von Gefäßen, insbesondere im Hinblick auf Verengungen im Bereich der Hals- und Extremitätenarterien. Sie eignet sich auch zur Untersuchung der Schilddrüse, des Herzens, der Nieren, der Harnwege und der Harnblase.