Interventionelle Radiologie

Als ebenso innovativer wie anspruchsvoller Teilbereich der diagnostischen Radiologie nutzt die interventionelle Radiologie bildgebende Untersuchungsverfahren, um gezielt und hochpräzise therapeutische und diagnostische Eingriffe vornehmen zu können.

Die überwiegende Anzahl der bildgesteuerten Eingriffe nehmen wir CT-gesteuert vor. Typische Eingriffe sind die Vetroplastie bei osteoporotischen oder pathologischen Wirbelkörperfrakturen, die Tumorablation mittels Mikrowelle oder Radiofrequenzablation sowie die Drainageanlage zur Entfernung lokaler Entzündungen oder pathologischer Flüssigkeitsansammlungen. Auch die lokale Schmerztherapie, zum Beispiel bei Tumoren des Pankreas (Zöliakusblokade)  oder akutem Bandscheibenvorfall (PRT), gehört zu den Einsatzgebieten.

Ganz gleich, welches Verfahren bei der interventionellen Radiologie zum Einsatz kommt – die Vorteile für unsere Patienten sind vielfältig: Es handelt sich um minimal invasive Eingriffe, also für Sie äußerst schonend, und sie können daher meist ambulant durchgeführt werden. In der Regel können wir den Eingriff ohne Narkose und lediglich in örtlicher Betäubung durchführen. Dies bedeutet für Sie, dass Sie nach einem nur kurzen Aufenthalt im Krankenhaus bereits wieder nach Hause können. Grundsätzlich werden viele Eingriffe gleichermaßen von unserem gesamten Ärzteteam durchgeführt, bei komplexeren Fragestellungen können Sie sich aber jderzeit gerne an Prof. Herzog oder Prof. Mack wenden.