MR Mammographie

Mamma-MRT

Die Kernspintomographie der Brust (Mamma-MRT oder auch MR-Mammographie) ist die empfindlichste Methode beim Nachweis von Brustkrebs. Im Rahmen der kassenärztlichen ambulanten Medizin kann sie nur unter folgenden beiden Voraussetzungen angewandt werden:

  • Ausschluss eines neuen Karzinoms bei bereits operiertem Brustkrebs
  • Tumorsuche bei histologisch gesicherten Lymphknotenmetastasen in der Achselhöhle

Eine weitere äußerst wichtige Anwendung ist die Abklärung im Rahmen einer Therapieplanung bei Brustkrebs, der noch nicht operiert wurde. Meist erfolgt dann die Untersuchung im Rahmen der stationären Behandlung.

Von großer Bedeutung ist die Methode außerdem:

  • Zur Vermeidung einer Gewebprobe (Biopsie), wenn mit normaler Mammographie und Ultraschall keine Diagnose gestellt werden kann
  • In der Diagnostik von Patientinnen mit Brustimplantaten
  • Bei Risikokonstellationen, z.B. wenn die Mammographie schwer zu beurteilen ist und/oder gleichzeitig familiär ein gehäuftes Auftreten von Brust-oder Eierstockkrebs vorliegt
  • Zur MR-gesteuerten präoperativen Clipmarkierung und -biopsie bei Mammakarzinom

Die Untersuchung selbst ist harmlos und nicht belastend:

  • Sie wird in Bauchlage durchgeführt.
  • Die Untersuchungsröhre ist nicht geschlossen (Sie schauen vorne heraus).
  • Die Dauer der Untersuchung beträgt 12 bis 15 Minuten.
  • Idealerweise sollte die Untersuchung in der 2. Zykluswoche durchgeführt werden.
  • Entscheidend ist die Gabe eines harmlosen, nicht iodhaltigem Kontrastmittels

Die Befundbesprechung erfolgt bei uns immer im direkten Anschluss an die Untersuchung.

Die Vorlage frührer Aufnahmen und Berichte erleichtert uns die Diagnostik.

Bei Fragen können Sie sich sehr gerne an einen Spezialisten (Dr. Kutschker, Dr. Luttke, Dr. Thürmel, Prof. Herzog) aus unserem Team wenden. Alle Fragen beantworten wir Ihnen am Telefon oder persönlich.