Magnetresonanztomographie (MRT)

Vollkommen strahlungsfrei – die Magnetresonanztomographie, auch Kernspintomographie oder Kernspin genannt, eignet sich für eine Vielzahl von Fragestellungen und Patienten. Das schließt  die überwiegende Anzahl von Patienten mit Implantaten oder medizinischen Prothesen ein. Auch Träger eines Herzschrittmachers, Defibrillators oder Event-Recorders können in den Radiologie Praxen in München nach Rücksprache problemlos untersucht werden.

Mit der Magnetresonanztomographie  in der Radiologie München lassen sich dreidimensionale Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen. Die Aufnahmen der MRT entstehen auf Basis elektromagnetischer Impulse: Sehr starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder regen bestimmte Atomkerne im Körper an und erzeugen damit ein elektrisches Signal.

Im Anwendungsfokus dieses Verfahrens steht die Darstellung des zentralen Nervensystems, von Herz und Gefäßen, der Prostata, der Mamma, von Gelenken und Muskeln sowie sämtlicher Weichteilprozesse. Das Verfahren profitiert dabei von einem hervorragenden Weichteilkontrast aufgrund der Unterschiedlichkeit des Fett- und Wassergehaltes verschiedener Gewebearten. Noch mehr Aussagekraft erzielen wir durch zwei Aufnahmeserien, ohne und mit Gabe von Kontrastmitteln: So lassen sich dadurch Entzündungsherde oder auch vitales Tumorgewebe exakt erkennen. Zudem ermöglichen neue, schnellere Aufnahmeverfahren das Scannen einzelner Schnittbilder in Bruchteilen einer Sekunde und liefern auf diese Weise eine tatsächliche Echtzeit-MRT. Dadurch lassen sich Bewegungsmuster von Organen (z. B. Bewegung des Herzmuskels) darstellen oder die Position medizinischer Instrumente während eines Eingriffs überwachen (z. B. Draht-/Clipmarkierung bei Mammakarzinomen). 

Die Röhren und Geräte in unseren Praxen in München sind generell hell, luftig und mit viel Licht ausgestattet, so dass sie sich auch für Patienten mit Platzangst eignen. Sollten Sie dennoch die Untersuchung nicht tolerieren, bieten wir Ihnen selbstverständlich auch ein kurze medikamentöse Sedierung an. Wenn diese von vornherein absehbar ist, bitten wir Sie für einen Begleitperson zu sorgen. 

Einen Termin für eine Kernspintomographie können Sie ganz einfach telefonisch, oder über unser Kontaktformular vereinbaren.