Was bedeutet PET/CT?

PET steht für: Positronen Emissions Tomographie.
CT steht für: Computer Tomographie

Das PET/CT vereint zwei Untersuchungsarten in einem Gerät. Mittels Computertomograph können hochauflösende Schnittbilder des Körpers erzeugt werden. Hier beurteilt der Radiologe die Anatomie des Körpers und kann Organveränderungen (z.B. Metastasen) aufgrund ihrer Beschaffenheit identifizieren und zuordnen. Gleichzeit kann mittels dem nuklearmedizinischen Verfahren der PET eine Aussage über bestimmte Stoffwechselprozesse des Gewebes getroffen werden. Vor der PET Untersuchung wird dem Patienten eine schwach radioaktive Substanz in die Armvene gespritzt, die sich im Körper verteilt. Allergische Reaktionen treten hierbei so gut wie nie auf. Bei dem natürlichen Zerfall der gespritzten Substanzen entsteht eine schwache Strahlung, die es dem Arzt erlaubt, die Verteilung der Substanz im Körper sichtbar zu machen. Mittels der gleichzeitig durchgeführten Computer-Tomographie (CT) können diese Stoffwechselvor­gänge anatomisch im Körper exakt zugeordnet werden.

Die am häufigsten verwendete Substanz in der PET/CT Diagnostik ist ein radioaktiv markierter Traubenzucker, der den Stoffwechsel der Zellen darstellt (18F-FDG). Da viele Tumorzellen einen erhöhten Stoffwechsel aufweisen (zum Beispiel wegen ihres schnellen Wachstums), können sie auf diese Weise lokalisiert werden. Vereinfacht dargestellt können nur mittels der PET/CT zwei grundverschiedene, aber sehr wichtige Fragen gleichzeitig beantwortet werden. Erstens: "Wie sieht das Gewebe aus?", und zweitens: "Wie sind seine biochemischen Eigenschaften?". Stellen Sie sich zum Beispiel eine bösartige Tumorerkrankung vor, die erfreulicherweise sehr gut auf eine Chemotherapie anspricht. Häufig zeigen die Tumorherde schon lange bevor sie endgültig kleiner werden, Veränderungen in Ihrem Stoffwechsel. Da die Chemotherapie den Stoffwechsel der Tumorzellen stört, verringert sich ihre Aufnahme des radioaktiv markierten Traubenzuckers. Der Arzt kann also schon viel früher eine Aussage darüber machen, ob die gewählte Chemotherapie die richtige ist, oder ob das Therapieschema geändert werden muss. Dass kann er nur, weil er nicht nur die Anatomie beurteilt, sondern weil er in der PET auch den Zuckerstoffwechsel der Tumorzellen "sieht".

 PET/CT Mamma-Karzinom

 PET Aufnahme. Klar erkennbar (Pfeil) ist der Tumor in der linken Brust. Ferner zeigen sich normale Anreicherungen in beiden Nieren sowie der Harnblase.

 

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