Wer trägt die Kosten einer PET/CT Untersuchung?


Die Diagnose und die Stadieneinteilung bei verschiedenen Tumorerkrankungen sind die häufigsten Fragestellungen an die PET/CT. Aber auch das Ansprechen auf eine Therapie (z.B. eine bestimmte Chemotherapie) kann mittels der PET/CT oft früher als mit allen anderen Verfahren beurteilt werden.

Bei bestimmten Tumorerkrankungen (z.B. dem Lungenkrebs) werden die Kosten für die PET/CT ohne Rückfragen von den gesetzlichen Kranken­kassen als ambulante Leistung übernommen (auf Überweisungsschein). Da die PET/CT bei vielen Fragestellungen anderen Verfahren überlegen ist, werden aber die Kosten der Untersuchung bei immer mehr Erkrankungen auch von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. So sind in den letzten Jahren bestimmte Arten des Lymphdrüsenkrebses, der Tumoren im Hals-Nasen-Ohrenbereich sowie des Kehlkopfes als erstattungsfähig eingestuft worden. Trotzdem überprüfen wir für alle unsere Kassenpatienten schon bei der Untersuchungsanmeldung, ob eine klar erstattungsfähige Diagnose vorliegt. Sollte dies zwar nicht der Fall sein, die Untersuchung aber aus medizinischer Sicht von Ihren behandelnden Ärzten als sinnvoll und notwendig eingestuft werden, so muss ein individueller Kostenübernahmeantrag für Sie bei der jeweiligen Krankenkasse eingereicht werden. Bei der Antragsstellung sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich. In der Regel erhalten wir hier rasch Antwort von Ihrer Krankenkasse. Sollte die Kranken­kasse die Kosten für die Untersuchung nicht übernehmen, besteht immer noch die Möglichkeit, die Untersuchung als individuelle Gesundheits­leistung (IGeL) durchzuführen. Hierfür erstellen wir Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag.   
Eine Auflistung der möglichen PET/CT Indikationen finden Sie hier.

Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten bei medizinisch begründeten und notwendigen Fragestellungen in aller Regel. Aber auch hier können Sie eine Vorab-Anfrage an Ihre Kasse stellen.