Diagnostik


Eine anspruchsvolle medizinische Untersuchung setzt modernste technische Geräte und profunde Kenntnisse in der Radiologischen Diagnostik voraus.

Wir bieten Ihnen an modernen, aussagekräftigen und strahlenarmen Geräten alle aktuellen Untersuchungen der Radiologischen Diagnostik an. Schwerpunkte der Praxis sind Schnittbilddiagnostik (Computertomographie und Kernspintomographie), Mammographie und Nuklearmedizin.

Wir verstehen uns als Ihr kompetentes Zentrum für alle Bereiche der diagnostischen Radiologie.
Computertomographie (CT)
Kernspintomographie
Mammographie
Konventionelle Röntgenuntersuchungen
Ultraschall
Gefäßdiagnostik
Nuklearmedizin
Interventionelle Radiologie
Computertomographie (CT)
Mit der Computertomographie können innere Organe in feinen Schichten dargestellt werden. Dadurch ist es möglich, kleinste Veränderungen der Organe bereits frühzeitig in Größe und Ausdehnung festzustellen. Es können somit sehr genaue Angaben über die Art und Ausdehnung der vermuteten Krankheit gemacht werden. Wir führen low-dose Untersuchungen durch; hier entsteht nur eine ganz geringe Strahlungsbelastung. Die wenig belastende Untersuchung findet im Liegen statt. Die Computertomographie wird zum Beispiel eingesetzt zur Beurteilung der Lunge und des Herzens (einschließlich der Herzkranzgefäße), der Organe des Bauches, der Blutgefäße und Knochen.

Kernspintomographie
Kernspintomographie ist eine Untersuchungsmöglichkeit ohne Strahlenbelastung. Deshalb ist sie auch für Kinder und Schwangere geeignet. Mit Hilfe eines Magnetfeldes werden dreidimensionale Schnittbilder erstellt. Besonders geeignet ist die Kernspintomographie zur Beurteilung von Gelenken, der Wirbelsäule, von entzündlichen oder tumorösen Prozessen im gesamten Körper sowie von Knochenmarksveränderungen. In Abhängigkeit von der medizinischen Fragestellung können auch das Herz und die Herzfunktion, Gefäße sowie das Gehirn sehr gut beurteilt werden.

Mammographie
Der bösartige Knoten in der weiblichen Brust ist leider einer der häufigsten Tumoren. Bei rechtzeitig erkannten Tumoren ist die Chance einer Ausheilung besonders groß. Deshalb ist hier die Vorsorge zur Früherkennung besonders wichtig. Die verschiedenen deutschen und internationalen Fachgesellschaften empfehlen jeder Frau ab dem 35. Lebensjahr grundsätzlich – also ohne einen Verdacht auf einen Tumor – eine konventionelle oder digitale Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie). Diese Untersuchungen können in unserer Praxis kurzfristig durchgeführt werden. Besonderes Gewicht wurde bei der Auswahl unserer Geräte auf hohe Bildqualität bei möglichst geringer Strahlenbelastung gelegt.

Konventionelle Röntgenuntersuchungen
Hierunter fallen verschiedene lange bekannte radiologische Untersuchungen, wie das konventionelle und digitale Röntgen der Lunge und der Knochen. Die Untersuchungsabläufe sind seit Jahrzehnten die gleichen. Jedoch wurde in dieser Zeit die Aussagekraft des Röntgenbildes wesentlich verbessert und die Strahlungsbelastung der Untersuchung auf ein Minimum reduziert.

Ultraschall
Ultraschall ist eine einfache, strahlenfreie Untersuchung, zum Beispiel zur Beurteilung von Bauchorganen, der Schilddrüse, von Lymphknoten und von Gelenken. Sie kann in Abhängigkeit von der Fragestellung genauer sein, als ein CT oder ein MRT, z.B. bei Gallensteinen oder bei der Darmdiagnostik inkl. Appendizitis.

Gefäßdiagnostik
Es können sowohl Arterien, als auch Venen untersucht werden. Dabei erfolgt die Untersuchung unter Gabe eines gut verträglichen Kontrastmittels, wodurch genaue Angaben zum Gefäßverlauf gemacht werden können.
Bei
Arterien wird nach die Durchblutung behindernden Verengungen gesucht. Je nach Lage der Verengung können unterschiedliche Beschwerden resultieren. So können beispielsweise Verengungen der Gefäße am Hals Schwindel oder Verengungen der Beinarterien Einschränkungen beim Gehen hervorrufen. In unserer Praxis können während der Untersuchung diese Verengungen durch eine ballongestützte Dehnung des Gefäßes beseitigt werden. Verkalkte Verengungen können mittels Einbringung kleiner Gefäßstützen (Stents) ebenfalls einfach wiedereröffnet werden.
Bei
Venen ist das Ziel der Untersuchung Verstopfungen der Venen oder Funktionsdefekte der Venenklappen frühzeitig zu entdecken. Diese Untersuchungen sind deshalb besonders wichtig, weil unerkannte Thrombosen zu Verstopfungen von Gefäßen der Lungen (Embolie) oder zu funktionsuntüchtigen Venenklappen mit „offenen Beinen“ führen können. Auch die Ursache von Krampfadern (Varizen) können auf diese Weise einfach identifiziert werden. In einigen Fällen können in unserer Praxis Krampfadern mittels einer schonenden Laserbehandlung einfach und schmerzlos entfernt werden.

Nuklearmedizin
In der Nuklearmedizin werden Funktionen bzw. Fehlfunktionen des Körpers mit radioaktiven Substanzen untersucht. Bei der Schilddrüse kann z.B. zwischen warmen und kalten Knoten unterschieden werden. Die Skelettszintigraphie zeigt Metastasen, Entzündungen und Verletzungen des Knochens. Szintigramme des Lymphsystems (z.B. Wächterlymphknoten bei Brusttumoren), der Nieren (Funktionsschwäche, Abfluss, Bluthochdruck), des Herzens (Infarktgefährdung) und vieler Tumoren sind weitere Nuklearmedizinische Untersuchungen. Auch einige Therapien mit radioaktiven Substanzen lassen sich ambulant durchführen, z.B. die Radiosynoviorthese bei Gelenkentzündungen und Schmerztherapien bei Skelettmetastasen.

Interventionelle Radiologie
Die Bezeichnung interventionelle Radiologie beinhaltet vorwiegend therapeutische Verfahren wie etwa Organpunktionen zur Gewebsprobengewinnung (z. B. bei Tumorverdacht), Drainageanlagen zur Entfernung von lokalen Entzündungen (Abzessen) und pathologischen Flüssgikeitsansammlungen (z.B. Pleuraerguß) oder die lokale Schmerztherapie (z.B. periradikuläre Infiltrationen bei Ischiasbeschwerden). Andere
Einsatzgebiete sind Gefäßverödungen (z.B. Tumore, erweiterte Hodenvenen oder Gebärmuttermyome), Tumorablationen (z.B. Osteidosteome), Chemoembolisationen (z.b. Lebertumore oder Lebermetastasen), transcutane Stentanlagen (z.B. PTCD bei Gallestau, TIPPS bei drohendem Leberversagen). Zuletzt zählt auch die interventionelle Gefäßdiagnostik und –therapie (DSA mit Ballondilatation, Stent-PTA) zu diesem Gebiet. Alle aufgezählten Verfahren können jederzeit in unserer Praxis, vor allem am Standort Rotkreuzklinikum, durchgeführt werden.